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ÖWA startet neue Video- und Social-Media-Studien

Digitale Bewegtbild- und Social-Media-Messungen sollen künftig die klassische Webanalyse ergänzen und tiefere Einblicke in die Nutzung digitaler Inhalte ermöglichen.

24.02.2026 9:41
red04
© Adobe Stock
Die neue digitale Bewegtbildmessung der ÖWA soll als Pendant zur klassischen Webanalyse fungieren.

Die Österreichische Webanalyse (ÖWA) will ihr Angebot an Marktdaten im digitalen Bereich 2026 erweitern. In der Vorstandssitzung Ende Jänner 2026 beschlossen die Mitglieder der ÖWA, zwei neue Studien zu den wichtigsten digitalen Formaten „Video“ und „Social Media“ auf den Weg zu bringen.

Digitale Informationskanäle

Digitale Medien sind inzwischen zu primären Quellen für Nachrichten, Unterhaltung und Information geworden. Die ÖWA möchte auf diesen Trend reagieren, indem sie ihr Portfolio über die etablierte Webanalyse hinaus erweitert. Neben der klassischen Reichweitenmessung sollen ab 2026 zwei zusätzliche Studien angeboten werden: eine zur digitalen Bewegtbildmessung („Video“) und eine zu Social Media.

Basisstudie zur Video-Messung

Bereits 2024 beauftragte die ÖWA eine Basisstudie zur Video- beziehungsweise Bewegtbildmessung. Dabei wurde das Interesse an einer vergleichenden und objektivierten Darstellung digitaler Bewegtbildinhalte sowie Social-Media-Beiträge abgefragt. Ziel war eine klare Abgrenzung und Ergänzung zum TV-Teletest der AGTT. Die Resonanz auf diese Studie war positiv, sodass nun die operative Umsetzung vorbereitet wird.

Technische Standards und CTV

Die neue digitale Bewegtbildmessung der ÖWA soll als Pendant zur klassischen Webanalyse fungieren. Die Richtlinien befinden sich in der finalen Abstimmung und bilden die Grundlage für die Umsetzung. Ein Schwerpunkt liegt auf einer vergleichbaren technischen Messung von Videoinhalten auf Websites und Apps. Dabei werden auch Apps auf TV-Geräten berücksichtigt, die insbesondere bei jungen Zielgruppen zunehmend genutzt werden („connected TV“). Die Messung wird von der ÖWA-Geschäftsstelle geprüft und standardisiert.

Social-Media-Analyse als eigene Studie

Die geplante Social-Media-Studie wird als eigenständiges Format aufgesetzt. Eine direkte Messung der Nutzung ist aufgrund von Einschränkungen der Plattformanbieter wie Meta oder Alphabet nicht möglich. Stattdessen erfolgt eine technische Abfrage der Basisdaten der Social-Media-Accounts über Schnittstellen (z. B. Follower-Zahlen), getrennt nach Plattformen wie YouTube oder Facebook. Damit soll erstmals eine transparente und vergleichbare Darstellung der Social-Media-Aktivitäten österreichischer Anbieter entstehen.

(PA/red)

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