Nutzung steigt, Digitalisierung sinkt

Obwohl KI in heimischen Unternehmen stark zunimmt, wird der Gesamtfortschritt der Digitalisierung als nur mäßig wahrgenommen.

26.02.2026 12:56
red04
© Adobe

Die dritte Digitalisierungsstudie der Post Business Solutions zeigt, dass 67 Prozent der österreichischen Unternehmen bereits KI in verschiedenen Geschäftsbereichen einsetzen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 20 Prozent im Jahr 2023. Als Hauptvorteile nennen die Befragten Automatisierung komplexer Aufgaben (57 %), Produktivitätssteigerungen (52 %) und schnellere Datenanalysen (49 %). Gleichzeitig bewertet jedoch nur die Hälfte der Unternehmen ihren Digitalisierungsgrad als (eher) weit fortgeschritten, sieben Prozentpunkte weniger als 2024.

Hauptbremsen bei der Digitalisierung sind laut Studie Datenschutz- und Sicherheitsbedenken (45 %), hohe Investitionskosten (35 %) und fehlendes Fachpersonal (31 %). Bei KI-Anwendungen geben viele Unternehmen zudem an, dass menschliche Kontrolle weiterhin essenziell ist (94 %).

Barbara Potisk-Eibensteiner, Finanzvorständin der Österreichischen Post AG, betont, dass KI allein noch keine digitale Transformation bewirkt. Ohne strategische Planung, ausreichende Ressourcen und klare Datenstrukturen bleibt der Nutzen begrenzt.

Die Post Business Solutions unterstützt Unternehmen dabei, Prozesse zu automatisieren und KI-Lösungen sicher und effizient einzusetzen. Mit Angeboten wie der Plattform DAiTA für Dokumentenverarbeitung oder dem neuen Produkt „Fraud Detection“ werden Kosten gesenkt, Datenmissbrauch verhindert und die Qualität von KI-Anwendungen gesichert.

George Wallner, Geschäftsführer der Post Business Solutions, fasst zusammen: „Unternehmen müssen heute nicht mehr nur entscheiden, ob sie KI einsetzen, sondern wie – mit Fokus auf Datenqualität, strategische Einbindung und Prozesssicherheit.“

APA/Red.

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