Markenartikelverband stellt Kampagne 2026 vor

Niedliche Puppen machen Lust auf Premium-Marken erinnern und an vertraute Bilder.

23.01.2026 10:52
Redaktion
© DMB
v.l.n.r. Günter Thumser, Mariusz Jan Demner, Stefan Schauer, Josef Braunshofer, Jürgen Vanicek

Zum 30. Mal setzt der Markenartikelverband auf eine Gemeinschaftskampagne, in der konkurrierende Herstellermarken unter einem gemeinsamen Sujet auftreten. Das Prinzip ist erprobt: viele Marken, ein visuelles Dach, flächendeckend sichtbar im öffentlichen Raum – wie früher auf klassischen Plakatflächen, heute öfters über digitale Außenwerbung.

Die Jubiläumskampagne folgt diesem Muster und übersetzt es visuell neu. Entwickelt wurde sie erneut von Demner, Merlicek & Bergmann (DMB.). Im Zentrum stehen abstrahierte, zweiteilige Figuren, die unterschiedliche Konsumententypen zeigen. Erst durch das jeweilige Markenprodukt werden sie vollständig. Der Claim „Im Original steckt mehr drin“ wird damit direkt ins Bild gesetzt.

Marken als Konstante im Alltag

Für den Markenartikelverband ist die Kampagne eine bewusste Positionierung in einem zunehmend preisgetriebenen Marktumfeld. Geschäftsführer Günter Thumser betont in der Aussendung die Rolle der Herstellermarken gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten:
„Markenhersteller sichern Qualität, Innovation und Versorgungssicherheit. Sie investieren kontinuierlich in nachhaltige Produkte, hohe Standards und verlässliche Leistungen für Konsumentinnen und Konsumenten.“

Auch Präsident Josef Braunshofer verweist auf die ordnungspolitische Dimension der Markenvielfalt:
„Wenn Konsum nur über den Preis definiert wird, gehen Vielfalt und Wahlfreiheit verloren. Marken-Originale geben Orientierung, schaffen Vertrauen und halten den Wettbewerb über Leistung lebendig.“

Ein Bild, viele Marken

Die Kampagne zeigt bis zu fünf Figuren pro Sujet, die unterschiedliche Lebenssituationen abbilden. Das Produkt ist jeweils integraler Bestandteil der Figur – nicht als Beiwerk, sondern als identitätsstiftendes Element. Stefan Schauer, Geschäftsführer von Staud’s, beschreibt Marken in diesem Zusammenhang als kulturellen Faktor:
„Markenprodukte sind der wahre Maßstab für Qualität unserer Zeit – nicht im Preis, sondern im Wert. Sie stehen für Qualität, Handwerk, Herkunft und kulturelle Bedeutung.“

Die visuelle Gestaltung arbeitet mit klaren Formen, freundlicher Typisierung und einer modularen Logik.

Zwischen Tradition und Zeitgeist

Auffällig ist die Nähe der Figuren zu aktuellen Bildtrends, die sich zuletzt auch über KI-generierte Darstellungen verbreitet haben. Die abstrahierten „Püppchen“ erinnern an Actionfiguren-Ästhetiken, bei denen man sein Aussehen als Set aus Eigenschaften und Accessoires darstellen lässt. Diese Nähe fügt die Kampagne in einen zeitgenössischen Rahmen ein.

Für DMB-Chairman Mariusz Jan Demner liegt der Vorteil starker Marken gerade in dieser Wiedererkennbarkeit:
„Im Zeitalter der KI haben Marken mit Kultstatus klare Vorteile. Während KI Effizienz und Vergleichbarkeit verstärkt, profitieren starke Marken von Identität, Haltung und emotionaler Bindung.“

Kontinuität als Strategie

Die Kampagne wird breit ausgespielt – auf Plakaten, Citylights, digitalen Außenflächen, in Print- und Online-Medien sowie im Radio. Inhaltlich bleibt sie dem bekannten Argument treu, visuell sucht sie die Nähe zur Gegenwart. Für den Markenartikelverband ist das die Fortsetzung einer Linie, die seit 30 Jahren verfolgt wird: Marken gemeinsam sichtbar zu machen – und sie als verlässliche Größe im Alltag zu behaupten.

(PA/red)

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