Gehälter für kaufmännische Zeitungangestellte steigen
Gehälter für kaufmännische Angestellte bei Tages- und Wochenzeitungen steigen ab 1. April je nach Gruppe um 2,65 bis 3,2 Prozent.
Die Gehälter für kaufmännische Angestellte bei österreichischen Tages- und Wochenzeitungen werden ab 1. April je nach Gehaltsgruppe um 2,65 bis 3,2 Prozent angehoben. Auf diese gestaffelte Erhöhung haben sich der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft GPA bei ihrer ersten Verhandlungsrunde am gestrigen Dienstag geeinigt.
Einjährige Laufzeit
Die Vereinbarung gilt für die Dauer eines Jahres. GPA-Wien-Vorsitzender Alois Freitag bezeichnete den Abschluss als „harten Kompromiss“. Er begründete dies mit den derzeit „äußerst herausfordernden“ ökonomischen Bedingungen in der Branche. Ein besonderer Fokus liege auf der Erhöhung der Gehälter für niedrigere Einkommensgruppen. Freitag forderte zudem politische Maßnahmen, um die langfristige Sicherung der Branche zu gewährleisten.
Reaktionen der Arbeitgeberseite
Die Verhandlungsleiter des VÖZ, Richard Grasl und Herwig Langanger, verwiesen ebenfalls auf die wirtschaftlichen und branchenspezifischen Herausforderungen. Gleichzeitig betonten sie, dass ein „für beide Seiten akzeptabler und tragfähiger Abschluss erzielt“ worden sei. Ein weiterer Aspekt, auf welchen sich geeinigt wurde, ist, dass für Angestellte am ersten Schultag eines Kindes ein Anspruch auf Freizeit besteht.
(APA/red)

