Berlinale und Opernball liefern sich TV-Duell

Am 12. Februar beginnt die Berlinale, und in Wien ist der Opernball. ZDF und ORF liefern ein großes Programm.

05.02.2026 11:54
Redaktion
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Berlinale Palast, Hauptspielstätte der Berlinale

Am 12. Februar steht der kulturinteressierte Mensch vor einer ernsten Frage. In Berlin beginnt die Berlinale, in Wien wird der Opernball eröffnet. Beides live, beides Glanz, beides Pflichtprogramm. Bleibt nur die Entscheidung: ORF oder ZDF?

So inszeniert das ZDF die Berlinale

Am Eröffnungstag, Donnerstag, 12. Februar 2026, berichtet Anna-Rebekka Helmy für das “ZDF-Mittagsmagazin” vom Roten Teppich am Berlinale-Palast. Die Reporterinnen und Reporter des ZDF-Landesstudios Berlin sind von Anfang an dabei, fangen die Festival-Atmosphäre ein, liefern Hintergrundreportagen, ordnen Filme mit ihrer Expertise ein und sprechen mit den Prominenten des Festivals.

Im Exklusivinterview steht Jurypräsident und Star-Regisseur Wim Wenders Rede und Antwort: Wie entscheidet der oscarnominierte Filmemacher über die Besten der 22 Wettbewerbsfilme?

Nationale und internationale Stars wie Amanda Seyfried, Amy Adams, Pamela Anderson, Callum Turner, Ethan Hawke, Juliette Binoche, Charli xcx, Sandra Hüller oder Max Riemelt stehen im Fokus.

Doch die Berlinale ist weit mehr als Stars auf dem roten Teppich. Die Journalistinnen und Journalisten sind mittendrin, wenn Hollywood-Größen und Filmschaffende aus der ganzen Welt ihre Premieren feiern. Sie berichten über die großen Galas, blicken hinter die Kulissen glamouröser Partys und sind dabei, wenn Oscarpreisträgerin Michelle Yeoh den Ehrenbären für ihr Lebenswerk erhält.

Wenn die Berlinale schließlich ihren Höhepunkt erreicht, zieht das ZDF-Landesstudio Berlin Bilanz und versorgt Sendungen wie “Volle Kanne”, “heute” und “heute.de” mit Material: die emotionalsten Momente, die großen Überraschungen und die alles entscheidende Frage – wer gewinnt den Goldenen Bären?

So inszeniert der ORF den Opernball

Eröffnet wird der Ballabend im Haus am Ring um 20.15 Uhr mit „Wiener Opernball 2026: Alles tanzt – Ankunft der Gäste“. Der erste Programmpunkt des Abends erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des prestigeträchtigen Events.

Das ORF-Moderationstrio bestehend aus Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Knoll teilt sich die Arbeit. Abwechselnd treten sie als Partyreporter, Kulturjournalisten oder Politik-Experten in Erscheinung.

Zusätzlich wirft heuer Silvia Schneider einen besonderen Blick auf den Modeaspekt des exklusiven Ereignisses. Und Leona König widmet sich jungen Talenten, die Opernball-Luft schnuppern. ORF-Shooting-Star Maritza Wachter, die schon bei der Opernball-Pressekonferenz ihr Interesse am Ballgeschehen zeigte, wird ebenfalls erwartet. Außerdem hilft das Duo Hohenlohe Wagner-Trenkwitz allen aus der Patsche, wenn es darum geht, die richtig wichtigen Menschen in der Oper namentlich zu nennen.

Doch der Opernball ist weit mehr als ORF-Stars auf dem roten Teppich. Erwartet werden hochrangige Regierungsvertreter, Adelige, Industrielle, Kultur-Aficionados, die Künstler des Hauses und – so wie in Berlin – Stars, Stars, Stars. Dass einige davon aus Deutschland angereist kommen, wo doch die Berlinale-Eröffnung so viel näher wäre, ist uns eine besondere Ehre.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt nicht nur für den Besuch einer dieser Top-Veranstaltungen, sondern auch für Zuseher am Fernseher oder Smart-Device.

(red)

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