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EU kritisiert Meta-Gebühren für KI-Dienste

Die EU-Kommission sieht in Metas Gebühren für externe KI-Chatbots auf WhatsApp eine Wettbewerbsverzerrung und fordert deren Abschaffung.

16.04.2026 10:30
red04
© Adobe

Die Europäische Union hat den US-Konzern Meta aufgefordert, Gebühren für KI-Chatbots von Drittanbietern auf WhatsApp abzuschaffen. Nach Ansicht der EU-Kommission behindern diese Kosten den Wettbewerb und könnten gegen geltendes Recht verstoßen.

Zugleich stellte die Kommission mögliche einstweilige Maßnahmen in Aussicht, um faire Marktbedingungen sicherzustellen.

Meta hatte zuvor versucht, regulatorischen Druck zu verringern, indem der Konzern im März den Zugang zu WhatsApp für konkurrierende KI-Dienste öffnete. Während zuvor ausschließlich ein unternehmenseigener KI-Assistent verfügbar war, können nun auch andere Anbieter ihre Chatbots integrieren. Die Nutzung der Plattform ist für diese jedoch weiterhin kostenpflichtig.

Auslöser der EU-Untersuchung war eine Beschwerde eines US-Start-ups, das einen eigenen KI-Assistenten entwickelt hat.

APA/Red.

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