Rekordquote für Kitzbühel-Abfahrt im ORF
Bis zu 1,68 Millionen verfolgten die Streif-Abfahrt in ORF 1 und sorgten für den höchsten Wert seit 2022.
Die Abfahrt auf der Streif bleibt das quotenstärkste Einzelereignis des alpinen Ski-Weltcups im österreichischen Fernsehen. Bis zu 1,68 Millionen Zuseherinnen und Zuseher sahen am Samstag, 24. Jänner 2026, die Live-Übertragung aus Kitzbühel in ORF 1. Im Durchschnitt erreichte der erste Teil der Sendung 1,58 Millionen, bei Marktanteilen von 84 Prozent (12+), 83 Prozent (12–49) und 92 Prozent (12–29).
Abfahrt als verlässlicher Quotenanker
Bemerkenswert ist nicht nur die Spitze, sondern auch die Verweildauer: 1,319 Millionen blieben bis zum letzten Läufer dran. Damit erzielt die Abfahrt im Rahmen der Hahnenkammrennen den besten Wert seit 2022. Die entsprechenden Marktanteile lagen bei 76 Prozent (12+), 74 Prozent (12–49) und 87 Prozent (12–29) – Werte, die selbst im starken Wintersportumfeld eine Ausnahme darstellen.
Sportliches Wochenende
Sportlich verlief die Abfahrt aus österreichischer Sicht ungewöhnlich schwach. Vincent Kriechmayr wurde als bester ÖSV-Läufer nur 13., der Sieg ging an den Italiener Giovanni Franzoni. Für das TV-Publikum spielte diese Konstellation allerdings keine erkennbare Rolle: Die Reichweite blieb auch ohne rot-weiß-roten Spitzenplatz stabil.
Slalom als emotionale Ergänzung
Einen Tag später setzte der Slalom am Ganslernhang einen anderen Akzent. Manuel Feller gewann erstmals in Kitzbühel und sorgte damit für ein emotionales Finale des Rennwochenendes. Die Slalom-Übertragung lief ebenfalls live in ORF 1.
Den Slalom-Klassiker vom Ganslernhang am 25. Jänner ließen sich im entscheidenden zweiten Durchgang bis zu 1,464 Millionen nicht entgehen, im Schnitt waren 1,259 Millionen bei 68 Prozent Marktanteil (69 bzw. 80 Prozent in den jungen Zielgruppen) via ORF 1 live dabei. Das ist Ganslernhang-Rekord seit 2020. Bereits Durchgang eins sahen bis zu 1,122 Millionen Fans im ORF.
Super-G mit Reichweite
Bereits der Super-G am Freitag, 23. Jänner, erwies sich als starker Auftakt ins Rennwochenende. Bis zu 913.000 Zuseherinnen und Zuseher verfolgten das erste Antasten an die Streif, im Schnitt waren es 850.000. Der Marktanteil lag bei 75 Prozent, in den jüngeren Zielgruppen bei 73 Prozent (12–49) und 85 Prozent (12–29). Auch ohne Spitzenplatz eines österreichischen Läufers blieb die Aufmerksamkeit hoch.
Mediales ORF-Großereignis
Über die einzelnen Rennen hinaus setzte der ORF auf ein ungewöhnlich breites, kanalübergreifendes Kitzbühel-Programm. Neben den Live-Übertragungen in ORF 1 reichte das Angebot von Trainings, Analysen und Siegerehrungen über Dokumentationen, Talk- und Society-Formate bis hin zu Hintergrundberichten in ORF 2. Magazine wie Studio 2 und Guten Morgen Österreich berichteten bereits in den Tagen davor aus Kitzbühel, ergänzt durch thematische Schwerpunkte zu Geschichte, Organisation und Mythos der Streif. Kitzbühel wurde damit nicht nur sportlich, sondern programmlich als mehrtägiges Medienereignis auf nahezu allen ORF-Plattformen inszeniert.
(APA/ORF/red)