ÖAK-Zahlen: Podcasts und Newsletter legten 2025 zu

Mit den aktuellen Ausweisungen dokumentiert die ÖAK, dass Newsletter und Podcasts seit Anfang 2024 deutlich zulegen konnten.

15.01.2026 11:56
red04
© Adobe Stock
Podcasts und Newsletter gewinnen zunehmend an Bedeutung als Bestandteil des digitalen Medienangebots.

Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat die Entwicklung ihrer Ausweisungen für Newsletter und Podcasts im Jahr 2025 vorgestellt. Die Bilanz fällt positiv aus: Beide Medienkategorien haben seit dem Start der regelmäßigen Veröffentlichung im Jänner 2024 deutlich an Umfang gewonnen.

Starkes Wachstum bei Newslettern

Die Zahl der registrierten redaktionellen Newsletter hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Während im Jänner 2024 noch 25 Angebote erfasst wurden, lag die Zahl im Dezember 2025 bei rund 50. Newsletter gewinnen damit zunehmend an Bedeutung als Bestandteil des digitalen Medienangebots. Die ÖAK-Ausweisung sollen Medienhäusern und Publishern eine standardisierte Möglichkeit bieten, Leistungskennzahlen transparent darzustellen. Die Daten unterstützen Werbekunden und strategische Entscheidungen im Mediamix.

Podcast-Ausweisungen steigen deutlich

Bei Podcasts ist die Entwicklung noch ausgeprägter: Die Anzahl ausgewiesener Podcasts stieg von neun zu Beginn der Erhebungen auf nahezu 50 Ende 2025 – ein Zuwachs von mehr als 400 Prozent. Podcasts gelten zunehmend als etabliertes Medium mit hoher Reichweite, was die Relevanz geprüfter Leistungskennzahlen unterstreicht. Besonders Medienhäuser, spezialisierte Anbieter und digitale Publisher nehmen an der Ausweisung teil. Die veröffentlichten Kennzahlen schaffen dabei eine Basis für Mediaplanung und Investitionsentscheidungen.

Geprüfte Kennzahlen

Die ÖAK ist die zentrale Kontrollinstanz für geprüfte Verbreitungszahlen von Printmedien, E-Paper, Paid Content, Newslettern und Podcasts in Österreich und legt nach eigenen Angaben besonderen Wert auf Transparenz und Standardisierung. Alle veröffentlichten Kennzahlen werden regelmäßig geprüft und entsprechen den geltenden Richtlinien. Ziel ist es, Vertrauen und Vergleichbarkeit im digitalen Medienmarkt zu stärken.

(PA/red)

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