Babler erster Gast bei „Breaking Media“
Zum Start des neuen Medienmagazins „Breaking Media“ ist Medienminister Andreas Babler erster Gesprächsgast auf PULS 4.
Mit medienpolitischem Anspruch startet am Dienstag, 27. Jänner, um 22.20 Uhr auf PULS 4 und der Streamingplattform JOYN das neue Medienmagazin Breaking Media. Zum Auftakt begrüßt Moderatorin Gundula Geiginger keinen Geringeren als Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler.
Ein neues Magazin für ein altes Problem
„Breaking Media“ versteht sich als medienkritisches Wochenformat in einer Zeit, in der sich Nachrichtenströme beschleunigen, Plattformlogiken den öffentlichen Diskurs prägen und klassische Medien zunehmend unter wirtschaftlichen Druck geraten. Die Sendung will Entwicklungen einordnen, Mechanismen offenlegen und Mediennutzung reflektierbar machen – ohne pädagogischen Zeigefinger, aber mit klarer Haltung.
Thematisch bewegt sich das Magazin im Spannungsfeld zwischen Journalismus, sozialen Netzwerken und Politik. Fragen der Desinformation, der Verantwortung großer Plattformbetreiber und der digitalen Selbstbestimmung des Publikums stehen ebenso im Fokus wie konkrete Alltagstipps zur kritischen Medienrezeption.
Medienpolitik zum Auftakt
Dass mit Andreas Babler ausgerechnet der Medienminister den ersten Gesprächspart übernimmt, ist programmatisch. Und er passt perfekt zum Thema: Im Zentrum der Auftaktsendung steht die Frage, wie seriöser Journalismus in Österreich langfristig abgesichert werden kann. Und welche Rolle Regulierung dabei spielen soll. Diskutiert werden die Marktmacht globaler Plattformen, Werbegeldströme, Haftungsfragen sowie mögliche politische Eingriffe gegen monopolartige Strukturen.
Geiginger spricht mit Babler darüber, wie viel Tempo und Entschlossenheit die Politik angesichts der rasanten Entwicklungen tatsächlich aufbringt – und welche angekündigten Maßnahmen realistisch umgesetzt werden können.
„Brainrot“ und digitale Überforderung
Einen zweiten Schwerpunkt der Sendung bildet das Thema exzessive Social-Media-Nutzung. Zu Gast ist der Digitaltrainer und Autor Daniel Wolff, der unter dem Schlagwort „Brainrot“ über die Auswirkungen permanenter Reizüberflutung spricht. Studien ziehen dabei teils drastische Vergleiche zwischen problematischer Social-Media-Nutzung und Suchtmechanismen.
Wolff berichtet aus seiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, schildert konkrete Beobachtungen aus dem digitalen Alltag und ordnet ein, wo medienpädagogische Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen – und wo Verantwortung bei Plattformen und Erwachsenen beginnt.
Breites Gästeportfolio angekündigt
Für kommende Ausgaben kündigt „Breaking Media“ ein breites Spektrum an Gästen an. Genannt werden unter anderem Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll, „profil“-Chefredakteurin Anna Thalhammer sowie Medienmanager Gerhard Zeiler.
Sendeplatz mit Ambition
„Breaking Media“ läuft ab 27. Jänner dienstags um 22.20 Uhr auf PULS 4, samstags auf PULS 24 sowie jederzeit im Stream auf JOYN. Ab 10. Februar wird das Magazin fix im Anschluss an Pro und Contra platziert.
Der Start mit dem Medienminister als erstem Gast zeigt: „Breaking Media“ will nicht nur über Medien reden, sondern medienpolitischen Schwergewichten gleich die gebührende Aufmerksamkeit schenken.
(PA/red)
