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Kampfansage gegen Korruption in Wien

Wiener Whistleblower-Plattform soll gegen Korruption in der Stadt helfen.
© Pixabay

Auf der Whistleblower-Plattform wurden bereits 94 Meldungen verzeichnet.

Es war eines jener Projekte, die die Neos in Wien in den Koalitionspakt mit der SP√Ė hineinverhandelten: √úber eine sogenannte Whistleblower-Plattform sollen auch anonym Hinweise gegeben werden k√∂nnen, wenn es Anhaltspunkte gibt, dass Mitarbeiter der Stadt nicht korrekt handeln, sich bestechen lassen, √∂ffentliche Gelder verschwenden, gegen interne Richtlinien versto√üen oder ihre berufliche Position zum pers√∂nlichen Vorteil missbrauchen. Ende Februar war der Startschuss f√ľr das Hinweisgebersystem, das unter bkms-system.net/stadtwien erreichbar ist.

100 Tage – 94 Meldungen

Eine erste Zwischenbilanz liege mittlerweile vor: In den ersten 100 Tagen sollen 94 Meldungen √ľber die Whistleblower-Plattform eingelangt sein. 85 Hinweisgeber meldeten sich anonym, in neun F√§llen wurde bei der Meldung der Name mit angegeben. Einmelden k√∂nnen Mitarbeiter der Stadt sowie Personen, die als Kunden mit st√§dtischen oder stadtnahen Einrichtungen zu tun haben und m√∂gliche Missst√§nde wahrgenommen haben. Strafrechtlich relevante F√§lle seien bislang jedoch nicht dabei gewesen. Einzelf√§lle sollen aber bereits zu Konsequenzen alias dienstrechtlichen Ma√ünahmen wie Belehrungen, Ermahnungen oder Verwendungs√§nderungen gef√ľhrt haben.

 

PA/Red.

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