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Online-Vermarkterkreis publiziert zu Brand Saftey

Mit dem neuen Whitepaper will man Werbern einen Leitfaden für Umfeldsicherheit im Digitalmarketing in die Hand geben.
unsplash

In welchem Umfeld die Marke auftaucht, ist manchmal ein Glücksspiel

Sie war zuletzt wieder in aller Munde: Die Brand Saftey. Die Gefahr, seine Marke plötzlich in fragwürdigem Umfeld zu sehen. Wenn etwa im Kontext von antisemitischen Inhalten, wie sie derzeit wieder überhandnehmen, Werbung abgespielt wird. Und sich Brands daurch in die Nähe von derartigen Ansichten geschoben fühlen. Dadurch können Marken nachhaltig Schaden nehmen und Kunden verlieren. Allow- und Blocklists sind daher bei programmatischen Buchungen eine Grundvoraussetzung, um derartige Umfelder auszuschließen. Doch ihre laufende Aktualisierung und Evaluierung bringen einen hohen Aufwand mit sich.

„Umfeldsicherheit ist ebenso relevant wie komplex. Mit dem neuen Whitepaper definiert der Online-Vermarkterkreis einen einheitlichen Wissensstandard und ordnet die Facetten des Themas verständlich ein. Kommunikationsverantwortliche finden darin konkrete Handlungsempfehlungen. Die hohen Brand-Safety-Standards der österreichischen Publisher und Vermarkter bieten Marken ein vertrauenswürdiges und verlässliches Umfeld“, führt Eugen Schmidt (AboutMedia), Leiter des Online-Vermarkterkreises, anlässlich der Veröffentlichung des Whitepaper aus.

Dieses differenziert zwischen Legal Safety und Brand Suitability. Erstere gewinnt als objektiver und zwingender rechtlicher Aspekt durch den aufkeimenden Antisemitismus im digitalen Raum derzeit besonders an Bedeutung. Verstöße gegen die Legal Safety werden häufig in sozialen Medien – in letzter Zeit verstärkt im Kurznachrichtendienst X – beispielsweise durch Diskriminierung, Aufrufe zur Gewalt oder Hate Speech festgestellt. Auch die Finanzierung über Werbeschaltungen von Plattformen, die Pädophilie, Wiederbetätigung oder illegales Glücksspiel zum Inhalt haben, kann für Marken bereits zum schwerwiegenden juristischen Problem werden.

Brand Suitability geht einen Schritt weiter und bezieht individuelle Ansprüche einer Marke sowie aus Kampagnen- und Kommunikationszielen mit ein. Hier können sich beispielsweise differenzierte Richtlinien für unterschiedliche Kampagnen einer Marke ergeben. 

Mit dem neuen Kompendium will der Onliner-Vermarkterkreis einen verständlichen Überblick über Aspekte der Umfeldsicherheit bieten und Marketingentscheidern helfen, wesentliche Punkte der Brand Safety schon bei der Konzeption der Kampagne zu berücksichtigen.

Das Whitepaper dient zudem als theoretischer Unterbau der eben anlaufenden Digital Ad Trust Initiative der drei Verbände Online-Vermarkterkreis (OVK) im Rahmen des iab austria, Marketing Club Österreich (MCÖ) und Forum Media Planung (FMP). Diese will die Vorteile heimischer Publisher und Ad Networks gegenüber den global agierenden Unternehmen hervorheben und in den Köpfen der Kommunikationsverantwortlichen festigen. Die Initiatoren machen es sich zur Aufgabe, verbandsübergreifend Portale nach dem Vorbild internationaler Digital-Trust-Initiativen hinsichtlich Ad Fraud, Visibility, Brand Safety und User Experience zu zertifizieren.

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