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Im März des Vorjahres war eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien eingegangen. Seither litt der Angeschwärzte, wie er ExtraDienst gegenüber offen bekannte, nicht nur persönlich, sondern seine Familie mit ihm. Anwürfe dieser Art sind ein gefundenes Fressen für eine gewisse Art von Berichterstattern in unserer Branche. Harald Fidler vom Standard und Philipp Wilhelmer vom Kurier griffen die Vorwürfe ohne entsprechende weiterführende Recherche auf, tunkten Gastinger ordentlich ein. Was dessen Arbeitsleben, wie er ExtraDienst am Beispiel der MIP TV Cannes dokumentierte, nachhaltig negativ beeinflusste. Gastingers Anwalt Dr. Gerald Ganzger führt nun Klage sowohl gegen Fidler als auch gegen Wilhelmer und Co.

 

Der Kurier-„Medienexperte“ (Selbstdefinition Wilhelmers vor Gericht) reagierte auf eine seinerzeitige ExtraDienst-Anfrage durchaus wirsch und meinte: „Wollen Sie mir jetzt erklären, wie meine Arbeit zu funktionieren hat?“ um danach das Telefongespräch zu beenden. Jetzt wird es ihm wohl ein Gericht erläutern. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass sowohl Österreich als auch Der Standard – nach dem ExtraDienst Bericht, bei dem wir exklusiv von der Einstellung des Verfahrens berichteten – Gastingers Reinwaschung kund taten. Ein Wort der Entschuldigung fiel Fidler zu dem Thema freilich nicht ein. Im Kurier hat man wohl besseres zu tun, als die seinerzeitigen Anwürfe zurechtzurücken. „Medienexperte“ Wilhelmer brachte zur Einstellung des Verfahrens – gar nichts. Dieweil gab es gegenüber ExtraDienst Anfragen, ob die „Mär“ von der Einstellung des Verfahrens eine Erfindung sei und ob es wahrhaftig ein Einstellungsdokument gäbe. Das bezweifle man nämlich.

 

Wir vom ExtraDienst können uns nur schütteln ob derartiger Dreistigkeit, Unverfrorenheit und Bösartigkeit. In einem Geschäft, in dem die „schlechten Nachrichten“ sofort breit getreten werden, weil es offensichtlich Spaß macht, jemanden einzutunken. Da uns ein Scan des Originaldokuments von der Einstellung des Verfahrens vorliegt, veröffentlichen wir es hiermit an dieser Stelle. Womit wohl alle Zweifel beseitigt sein dürften …